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Wie wein.plus bewertet

In diesem Bereich finden Sie aktuell 136.635 Weine und 22.926 Produzenten, davon 1.510 klassifizierte Produzenten.

Die Bewertung erfolgt nach dem aus den USA stammenden und dem dortigen Schulnotensystem entlehnten 100-Punkte-Schema. Es existieren heute verschiedene Auffassungen darüber, wie streng dieses System interpretiert werden sollte. So gibt es bei den meisten Anwendern dieses Schemas seit mehreren Jahren eine schleichende Verschiebung der Punktnoten nach oben, was zu einer unnatürlichen Stauchung des Systems führt.

Bei wein.plus wird die ursprüngliche, strenge Version angewendet, bei der der Bereich der empfehlenswerten Weine bereits bei 80 WP beginnt. Bitte halten Sie sich diese Benotungspraxis stets vor Augen, wenn Sie unseren Führer lesen und benutzen, da dies für das Verständnis der Bewertungen unerlässlich ist.

Verkosterteam

Marcus Hofschuster

ist Verkostungs- und Redaktionsleiter bei wein.plus.

Bereits als Jugendlicher begann er, sich intensiv mit dem Thema Wein zu beschäftigen, nachdem die Gelegenheit, einige alte Rieslinge aus dem Weinkeller eines Freundes zu probieren, Ende der 80er Jahre seine Leidenschaft für deutschen Wein geweckt hatte. In den folgenden Jahrzehnten eignete er sich durch Reisen und zahllose Verkostungen profunde Kenntnisse in der Welt des Weins an.

Während seiner Zeit als Weinhändler in Schwabach und Nürnberg entstand die Idee eines umfassenden Wegweisers zu den besten deutschen und internationalen Gewächsen, die er 1999 in die Tat umsetzte: Er gab den Weinhandel auf und widmet sich seitdem ausschließlich dem Weinführer von wein.plus, den er aufgebaut und in über 17 Jahren zu einer festen Instanz in der europäischen Weinkritik gemacht hat.

Mit seinem strengen Bewertungssystem, seiner gründlichen und kompromisslosen Verkostungspraxis und seiner Unbestechlichkeit setzt Marcus Hofschuster Maßstäbe für seriöse Degustation im Sinne der tatsächlichen Weinqualität.

Kim Schreiber

wurde in Nürnberg geboren und wuchs im mittelfränkischen Eckental-Eschenau auf.

Als gelernte Hotelfachfrau und Sommeliére arbeitete sie in verschiedenen bayerischen Hotels und Spitzenrestaurants, darunter im Vue Maximilian, im Tantris und im Rilano No.6 in München. Mehr

Was unsere Bewertungen bedeuten

Bewertung nach internationalem 100-Punkte-System

Die Weine werden nach dem 100-Punkte-System benotet. Dabei fängt der nutzbare Bereich, wie international üblich, bei 50 Punkten an, die wir bei wein.plus WP=wein.plus-Punkte nennen. Die Gesamtnote setzt sich demnach aus folgenden Einzelbewertungen zusammen:

  • Auge: 5 WP
  • Nase: 15 WP
  • Mund: 25 WP
  • Gesamteindruck und Potenzial: 5 WP

Anmerkung: Da es jedem Produzenten möglich ist, durch Schönen und Filtern einen Wein mit strahlender Erscheinung zu produzieren, messen wir dem optischen Eindruck nur marginale Bedeutung bei. So erhält jeder Wein ohne gravierende Farbmängel 5 WP zugestanden.

Bedeutung der Punktnoten

In den wein.plus-Führer werden nur Weine aufgenommen, die eine Mindestpunktzahl von 80 WP erreicht haben. Daher findet der Bereich zwischen 50 und 79 WP hier keine Berücksichtigung. Weine, die 80 Punkte nicht erreichen, werden zwar ebenfalls beschrieben, exakt bewertet und spielen bei der Klassifikation eines Weinguts sehr wohl eine Rolle, sie werden jedoch nicht veröffenlicht.

Die Bewertung erfolgt nach dem aus den USA stammenden und dem dortigen Schulnotensystem entlehnten 100-Punkte-Schema. Es existieren heute verschiedene Auffassungen darüber, wie streng dieses System interpretiert werden sollte. So gibt es bei den meisten Anwendern dieses Schemas seit mehreren Jahren eine schleichende Verschiebung der Punktnoten nach oben, was zu einer unnatürlichen Stauchung des Systems führt.

Bei wein.plus wird die ursprüngliche, strenge Version angewendet, bei der der Bereich der empfehlenswerten Weine bereits bei 80 WP beginnt. Bitte halten Sie sich diese Benotungspraxis stets vor Augen, wenn Sie unseren Führer lesen und benutzen, da dies für das Verständnis der Bewertungen unerlässlich ist.

80-84 WP

Gut:

Saubere, möglichst harmonische, im besten Fall typische Weine mit gewissem Charakter. In den meisten Fällen bereits ein echtes Trinkvergnügen. Basisweine, die in dieser Kategorie landen, dürfen bereits als weit überdurchschnittlich angesehen werden. Bei Spitzenprodukten deutet eine Bewertung in diesem Bereich allerdings auf gewisse Schwächen hin.

85-89 WP

Sehr gut:

Bemerkenswerte Weine mit Persönlichkeit, Ausdruck, sowie gewisser Komplexität und Tiefe, welche die Aufmerksamkeit jedes anspruchsvollen Weinliebhabers verdienen.

90-94 WP

Hervorragend:

Erstklassige Weine, die zu den besten ihrer Art gehören. Absolute Reintönigkeit, Harmonie, Tiefe und Charakter müssen gegeben sein.

95-99 WP

Groß:

Weine von Weltklasse, deren Tiefe, Komplexität und Ausdruck ein unvergessliches, sinnliches Erlebnis schenken.

100 WP

Einzigartig:

Weine, die man nur anders, aber nicht mehr besser machen kann.

Trinkempfehlung

Jeder Wein wird ausführlich beschrieben und erhält eine Prognose über den voraussichtlich besten Trinkzeitraum. Diese Angaben entsprechen keineswegs einer eindeutigen Haltbarkeitsinformation, sondern geben lediglich Auskunft darüber, in welchem Zeitraum sich ein Wein bei normaler Lagerung voraussichtlich am vorteilhaftesten präsentiert. Eine Jahresangabe bedeutet immer die Erwartung, dass sich ein Wein mindestens bis zum Ende des angegebenen Jahres in guter Form präsentieren wird. Viele Weine bleiben weit über das angegebene Datum hinaus in guter Form, wir gehen jedoch nicht davon aus, dass sie sich dann weiterhin positiv entwickeln. Auch mit größter Erfahrung bleiben diese Angaben stets Schätzungen. Positive wie negative Überraschungen erleben wir an diesem Punkt immer wieder, zumal die Entwicklung sehr stark von den jeweiligen Lagerbedingungen abhängt. Regelmäßig erfolgen bei uns im Haus Nachproben älterer Weine. Die Erkenntnisse daraus dienen uns dazu, in Zukunft noch genauere Angaben machen zu können zur idealen Zeitspanne für den besten Genuss.

Besonders strenge Anwendung des 100-Punkte-Systems

Bitte beachten Sie, dass dieses Bewertungssystem bei wein.plus differenzierter und strenger angewendet wird, als es bei anderen internationalen Publikationen inzwischen üblich ist, da viele Kollegen immer stärker zur Vergabe hoher Punktnoten neigen. Hier einmal ein Vergleich zwischen wein.plus und dem Wine Spectator zur Bewertung aller getesteten Weine:


Quelle: eigene Zahlen und Wine Specator, Ausgabe Jan/Feb 2006

Lieblingsweine

Einer unserer Lieblingsweine Eine ganz eigene Kategorie stellen die Lieblingsweine dar. Hier geht es nicht um Objektivität und Punkte, sondern um unsere ganz persönlichen Empfehlungen. Lieblingsweine sind jene, die uns persönlich am besten schmecken, die wir selbst kaufen und trinken würden. Es handelt sich stets um die aus unserer Sicht feinsten und interessantesten Weine ihrer jeweiligen Stilrichtung, Kategorie und Preislage. Gleichzeitig sind sie der Pool, aus dem wir die Weine für das Verkostungspaket aussuchen, getreu unserem Motto: ins Paket kommt nur, was uns selbst am besten schmeckt!

Klassifizierung der Produzenten

Aus den repräsentativen Weinbewertungen, die ein Weingut langfristig erzielt hat, ergibt sich die Klassifizierung. Sie gibt dem Leser auf einen Blick eine zuverlässige Information über das Qualitätsniveau des betreffenden Produzenten. Die Spanne reicht von bis .

Die Klassifizierung beruht auf den längerfristigen Erfahrungen, die unser Verkosterteam - unter den geltenden strengen Bedingungen -, mit den Weinen eines Betriebs gemacht hat. Basis sind somit ausschließlich die Weine, die blind im Erlanger Verkostungsraum probiert wurden. Dazu müssen von jedem klassifizierten Weinproduzenten ausreichend Weine aus den letzten Jahrgängen vorliegen.

Weingüter, von denen wir bislang nicht genügend oder keine Weine probieren konnten, oder solche, die uns über zwei Jahre lang keine Weine mehr vorgestellt haben, erhalten eine vorläufige Klassifikation, wenn wir Grund zu der Annahme haben, dass sie bei regelmäßiger Anstellung eine Klassifikation verdient hätten. Die so gekennzeichneten Betriebe werden von uns regelmäßig eingeladen, ihre Weine zu senden. Die Verkostung und Erfassung der Weine ist bei uns grundsätzlich kostenlos.

Einfacher Produzent
Im Idealfall sind die Weine hier sauber, süffig und preiswert, häufig genügen die Weine jedoch nur geringeren Ansprüchen und auch größere Schwächen können vorkommen.
Guter Produzent
Die Qualitäten können hier zwar schwanken, aber in aller Regel kommen von Zweistern-Produzenten gute bis sehr gute Weine nach denen es sich durchaus lohnen kann, Ausschau zu halten.
Einer der besten Produzenten der Region
Die Weine halten ein konstant hohes Niveau und gehören zu den besten ihrer jeweiligen Kategorie im Gebiet. Schwächen gibt es kaum, können in problematischen Jahrgängen jedoch vorkommen. Diese müssen jedoch in guten Jahren mit besonders überzeugenden Sortimenten ausgeglichen werden, damit ein Betrieb den Status halten kann. Im Grunde kann man hier blind kaufen.
Einer der besten Produzenten des Landes
Produzent von erstklassigen Weinen, die auch im internationalen Vergleich meist zu den besten ihrer Art gehören. Mittelmäßige Weine sind sehr selten, echte Schwächen gibt es so gut wie nie. Auch in schwierigen Jahren entstehen hier regelmäßig erstklassige Qualitäten.
Einer der besten Produzenten der Welt
Die Weine dieser Betriebe zählen Jahr für Jahr zu den absolut besten ihrer Art und sind in der Spitze nahezu konkurrenzlos - und das unabhängig von Jahrgangsschwankungen. Doch auch die einfacheren Gewächse sind fast ausnahmslos exzellent. Schwächen gibt es praktisch nicht, und selbst mittelmäßige Weine kommen so gut wie nie vor.

Die Klassifizierung der Produzenten wird entsprechend den eingereichten und probierten Weinen laufend überarbeitet. Dabei lassen wir uns mit Abstufungen grundsätzlich etwas mehr Zeit als mit Aufstiegen.



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